180. Ziel
Wenn man unterwegs zu einem Ziel ist, muss es vorgängig auch einen Start gegeben haben. Auf diesem Bild ist weder der Start noch das Ziel zu sehen. Ob das Ziel nah ist, oder in weiter Ferne liegt, das ist hier auch nicht ersichtlich. Nur der Pfeil lässt ein Ziel erahnen. In diese Richtung geht’s! Ich kann auch nicht vorhersagen, was diesen Läufer am Ziel erwartet, aber es muss schon etwas Lohnenswertes sein. Denn wer würde sonst so beschwingt in schweren Wanderstiefeln mit Siebenmeilenschritten davonsprinten?
Man könnte fast meinen, dass alle Mittel recht sind, um ein Ziel zu erreichen. Aber ich meine mit «alle Mittel» natürlich nicht Betrug, einen Boxkampf, Lügen oder dergleichen. Sondern eher Ausdauer, Mut, Wille, Talent, Fairness. Gute Vorbereitung – vielleicht auch ein eingespieltes, unterstützendes Team im Hintergrund. Das ist das A & O, um entspannt am Ziel anzukommen. Ob dann, dort angekommen, Gold, ein Lorbeerkranz, oder die Liebste/der Liebste wartet, das ist völlig einerlei. Hauptsache, Sie haben ein Ziel vor Augen.
Liebe LeserInnen, ich empfehle Ihnen für Ihr Unterfangen ein paar bequeme Laufschuhe der Superklasse. Wie immer ohne Markenangabe… Das bringt Sie Ihrem Ziel garantiert fusschonend und noch etwas schneller entgegen.
Hopp,hopp,hopp!
© Roswitha Rinderknecht