191. Der Glücksbringer
Ein vierblättriges Kleeblatt, ein Marienkäfer, ein rot weisser Fliegenpilz, ein Schornsteinfeger, ein Schwein sowie eine sechs auf einem Würfel bringen im Deutschsprachigen Raum immer Glück. Der Herr auf diesem Bild fungiert als Glücksbringer. Keine Angst, das Schwein landet garantiert nicht auf dem Grill und wird auch nicht als Würstchen oder Kotelett auf ihrem Teller landen! Ganz im Gegenteil. Er führt das Tier nur an der Leine, weil er es zu einem Jubilar, einer Hochzeit, einem Fest oder sonst wohin bringt, wo das Tier Glück bringen soll.
Leider habe ich es selbst noch nie erlebt. Aber ist das nicht eine wundervolle Idee, jemanden auf diese Weise Glück zu wünschen??? (Ich hoffe, ich bringe mit meinem Enthusiasmus keinen Tierschützer in Rage…)
Sie sehen also, es gibt viele Möglichkeiten einem Freund, Bruder, Schwester, Mutter, Vater, Oma, Opa Glück zu wünschen. Sogar ein Plüschschwein könnte genügen…
Sicherlich ist es von Land zu Land verschieden und ich habe keine Ahnung, wie man in England, Japan, oder Schweden Glück wünscht… Geschweige denn was ein Glücksbringer in Afrika oder Südamerika anstellt…
Wenn Sie als Glücksbringer nicht mit einem Schwein aufwarten können, oder aufkreuzen wollen und auch all die anderen oben genannten Glücksbringer nicht überreichen oder finden können, so basteln sie wenigstens eine Glücks-Bringer-Karte. Und schreiben Sie ein paar nette Worte dazu!
© Roswitha Rinderknecht