198. Gute Fahrt
Kennen sie Edward Hopper, den amerikanischen Maler (1882-1967) Ich habe zwei grosse Ausstellungen seiner Bildern gesehen. Er ist ein genialer Künstler. Dieses Bild erinnert mich ein wenig an ihn. Wären da nicht das Auto und die beiden Katzen. Er schuf realistische Bilder, «die auf die Einsamkeit des modernen Menschen und die Leere des modernen Lebens hinwiesen» (Wikipedia) Oft meinte man beim Betrachten seiner Bilder, das etwas fehlte. Wo war der Blick der Person hingerichtet, wenn es da doch gar nichts zu sehen gab? Schlicht nichts da war… Warum standen bei den Zapfsäulen keine tankenden Autos? Und wieso waren die Bäume so allein auf weiter Flur?
In unserem Fall düst ein Rennwagen von rechts kommend über die Kreuzung – bei Rot! Da kann man ja nur gute Fahrt wünschen. Warten die beiden Katzen deshalb ab, bis die Luft wieder rein ist?
Nun, diese Strasse, diese Kreuzung schein in einer kleineren Ortschaft zu liegen und nicht sehr befahren zu sein. Findet dort vielleicht gerade eine Rallye statt und keiner der Rennfahre muss sich um die Farbe der Ampel scheren? Sei es wie es will, ich sage an dieser Stelle mal vorsorglich: Gute Fahrt.
Wenn auch Sie heute und in dieser Woche ins Auto steigen, wünsche ich Ihnen gute Fahrt.
Bhüet Sie Gott! Oder benutzen Sie den speziellen Zahlencode als Schutz. (Aber das ist wieder eine ganz andere Geschichte…)
© Roswitha Rinderknecht